Das Wilde Pack
         
 

Das Wilde Pack schmiedet einen Plan

Das Wilde Pack schmiedet einen Plan

Im zweiten Band "Das Wilde Pack schmiedet einen Plan" steigt das Wilde Pack mitten in der Nacht ins Naturkundemuseum der Stadt ein, um nach ihrer Herkunft zu forschen. Aufgeschreckt durch Zoodirektor Müller, fliehen sie über die Dächer der Stadt und suchen Unterschlupf in einer Kirche. Wer hätte gedacht, dass das Wilde Pack ausgerechnet dort auf eine geniale Idee gebracht wird?

Sprache: Deutsch
Laminierter Pappband
128 Seiten
7,95 EUR
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos)
Illustrationen: Sebastian Meyer
Ab 8 Jahre
ISBN: 9783440110386
Art.-Nr.: 11038


Kritiken und Lesermeinungen zu
"Das Wilde Pack schmiedet einen Plan"

 

Dieses Buch habe ich zusammen mit meinem Sohn gelesen und ein Gutteil der Meinung, welche hier wieder gegeben wird ist seine, denn ich denke kein Mensch kann ein Kinderbuch so gut beurteilen wie ein Kind. Insgesamt hat das Buch uns total überzeugt. Der Stil war gut, die Spannungsbögen waren gut gewählt, nicht zu lang und nicht zu kurz für Kinder. Man kann es gut vorlesen aber auch flüssig im entsprechenden Alter lesen. Die Zielgruppe, welche es ansprechen soll, ist sehr zufrieden mit Hamlet und Co, so dass wir es natürlich weiterempfehlen... https://www.lovelybooks.de/

Der 2. Band steht dem ersten in nichts nach. Das Buch eignet sich hervorragend für junge und auch erwachsene Leser. Und wer schon bei dem zweiten Buch ist wird sicher auch nicht lange warten können, das dritte und die fortfolgenden zu lesen. http://www.lovelybooks.de/

 

Kindermeinung:

Der zweite Band war auch ganz spannend und auch ein wenig traurig. Oskar hat mir sehr leid getan. Die Töchter vom Müller sind richtige Ziegen und dann hatte der Müller noch so eine blöde Idee. Der ist noch böser als im ersten Band und der muss doch wirklich ins Gefängnis. Zwischendurch war die Geschichte auch ganz schön aufregend gewesen. Da hatte ich ein bisschen Angst, weil gefährliche Sachen passierten. Da konnte ich aber nicht mehr aufhören zu lesen. Ganz toll fand ich, dass mir Herr Pfeiffer meine Fragen beantwortet hat. Das war richtig nett gewesen. http://monesleseinsel.blogspot.de

 

"Das Buch war überaus spannend und wir konnten kaum aufhören zu lesen. Damit die Spannung nicht zu übermächtig wird, folgt aber auch immer wieder eine ruhigere Szene. Diese Wechsel zwischen Spannung, Ruhe oder auch Witz haben die Autoren Boris Pfeiffer und Andrè Marx genial eingebaut. Aber auch die Zeichnungen im Buch untermalten die Geschichte zusätzlich. Von uns bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung." https://www.lovelybooks.de/

 

Wir sind begeistert von dieser Buchreihe und können sie wärmstens empfehlen. Wir haben sogar Exemplare in französischer Sprache ("Les évadés du zoo") besorgt und wollen unseren Cousins und Cousinen diese tolle Geschichte nicht vorenthalten. Wir empfehlen dieses Buch ab 7 Jahre für Erstleser, da die grosse Fibelschrift und der Zeilenabstand ein sehr entspanntes Lesevergnügen ermöglicht.
Dieses Buch bekommt, so wie Band 1, fünf Sterne von meinen Jungen und von mir und wir freuen uns schon sehr auf Band 3. http://www.lovelybooks.de/

 

Kindermeinung (8)
Ich fand das sehr toll. Der Zoodirektor, der war richtig böse. Am meisten mag ich „ Hamlett“, das ist der Wolf. Ich mag Wölfe sehr. Und die hatten so lustige Namen. Hier war das spannend, wo die nachts im Museum waren. Das eher ein Buch für große Kinder, für die Kleinen ist das noch zu unheimlich. Aber so mit 7 kann man das auch lesen. Das war spannend und auch schön. Ich gebe 10 Sterne. http://www.lovelybooks.de/

 

"Dies ist wirklich eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes der Kinderbuch-Reihe um das "wilde Pack". Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten Band an. Kann aber auch alleine / ohne Vorwissen gelesen werden, weil alle Tiere erklärt werden.

Die Schrift und der Zeilenabstand sind angenehm groß, so dass die Kinder sich beim Lesen nicht zu schwer tun.
Die Kapitel sind angenehm kurz, das hält die Kinder bei der Stange.
Die Spannung bleibt über alle Kapitel erhalten, so dass die jungen Leser immer wissen wollen, wie es weiter geht.
Den Satzbau finde ich gut und angemessen, so dass sich die Kinder nicht überfordert fühlen, aber sehr wohl neue Sprachimpulse bekommen.
Und ganz nebenbei fließen Informationen in den Text ein, wie beispielsweise die Geschichte mit der Sintflut und dem Schiff für alle Tiere.
Die Freundschaft unter den Tieren oder auch andere Szenen wecken das Mitgefühl bei den Kindern.

Ganz besonders gelungen finde ich die Bleistift-Zeichnungen! Pro Kapitel ist mindestens eine Schwarz-Weiß-Zeichnung eingebettet. Kompliment an den Illustrator! Diese Zeichnungen sind wirklich kindgerecht: Mir gefällt dieser positive Grundton der Zeichnungen sehr gut. Sehr liebevoll. Sehr detailliert. Es macht Spaß diese zu betrachten. Beispielsweise wurde das Gefühl des Wolfes sehr gut herausgearbeitet, als er im Museum vor eine Schneelandschaft steht mit seinen ausgestopften Artgenossen." http://www.lovelybooks.de/

 

Mal wieder haben sowohl Erwachsene als auch Kinder ihren Spass an diesem Buch. Wie schon im ersten Band ist man als Leser sehr schnell in der Geschichte drin. Die Szenen sind so toll beschrieben, dass sich direkt ein tolles Kopfkino entfalten kann. Die Tiere sind toll beschrieben und haben sofort Sympathieeffekt beim Leser. Die jungen Leser werden sensibilisiert, was das Leben der Wildtiere in Gefangenschaft angeht, aber auch die Ausrottung ihrer wilden Artgenossen. Sie bekommen zwischen den Zeilen mit, dass man die Tiere schützen muss und es durchaus so Menschen gibt, wie Zoodirektor Müller. Hamlet und Barnabas sind nach wie vor absolute Lieblinge bei uns, aber auch die meisten anderen Tiere haben unser Herz mittlerweile erobert. Fand ich anfangs Spy noch recht nervig, mag ich den kleinen Kerl mittlweile total gerne und finde es einfach großartig, dass diese Figur entstanden ist! Ebenso geht es mit bei Ampel, dem Chamäleon! Wir hatten viel zu lachen über Spys "kluge" Sprüche und freuen uns schon sehr auf das nächste Band des wilden Packs! Das wilde Pack Virus hat uns absolut getroffen!

Fazit: Absolute Leseempfehlung von uns an alle Kinder und Erwachsenen! Eine tolle Reihe aus der Feder von Boris Pfeiffer! Ideales Geschenk für Ostern, Nikolaus, Kindergeburtstag oder auch einfach mal so zwischendurch! S.K. auf Amazon

Das wilde Pack ist wieder unterwegs. Sie müssen gemeinsam für ihr Essen auf Beutezug gehen. Einer erkrankt und alle helfen gemeinsam. Das merkt man in diesem Buch besonders. Die Tiere sind für einander da. Das ist wirklich toll. Boris Pfeiffer hat diesen zweiten Teil sehr spannend erzählt und lässt die Tiere gemeinsam agieren. Wir waren gefesselt und hatten auch bei diesem Buch sehr viel Spass. https://www.lovelybooks.de/

 

Das wilde Pack ist auch diesmal wieder tierisch gut geschrieben. Es erlebt viele Abenteuer und ist nicht zu bremsen. Es ist für jeden ein Muss!
http://www.lovelybooks.de/

 

"Der zweite Teil dieser Buchreihe ist genauso packend wie der erste Teil. Spannend, dramatisch und auch etwas traurig und nachdenklich wird dieses Abenteuer erzählt. Es regt zum Nachdenken an. Die verschiedenen Charaktere werden sehr facettenreich beschrieben, die Tiere wirken sehr authentisch obwohl ihnen auch menschliche Charakterzüge zuerkannt werden. Die Illustrationen sind sehr stimmungsvoll und ergänzen die Geschichte. Meine Tochter (9) hat das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen und ist nun gespannt auf die nächsten Abenteuer." http://www.lovelybooks.de/

 

"Eine richtig gut gelungene Fortsetzung, die sofort mitten im Geschehen beginnt und den Leser voller Spannung und Action mitreißt. Unglaublich sympathische Tiere, die zusammen halten und sich gegenseitig helfen. Ein Bösewicht, der alle Pläne durchkreuzt, und Abenteuer, die eindeutig Lust auf mehr machen. Ein Lesespass für die gesamte Familie, zum Vorlesen und selber Lesen. Mit Spannungs- und Spaßfaktor garantiert!!!" http://www.lovelybooks.de/

 

"Oft lese ich Bücher mit meinem Sohn, die ich total langweilig finde, weil alles vorhersehbar ist. Aber bei dem Wilden Pack würde ich am liebsten ohne ihn weiterlesen, damit ich weiß, wie es weitergeht. Echt spannend geschrieben." (schreibt Leemaus13) http://www.lovelybooks.de/

 


"Für meine Tochter und mich war der Einstieg und das Herantasten im Naturkundemuseum ein wahrer Hochgenuss. Boris Pfeiffer hat die Neugier, das Staunen und die Sehnsucht der Tiere ganz wundervoll bildhaft eingefangen. Fast konnte man beim Lesen ihre Empfindungen spüren, ihren großen Wunsch nach Freiheit wittern und nachempfinden.

 

Diese starken Wahrnehmungen, im Museum, gefielen meiner Tochter und mir sensationell gut - deswegen: Großes Kompliment hierfür!" http://www.lovelybooks.de/


Das wilde Pack hat mich in seinen Klauen! Auch den zweiten Teil musste ich lesen. Wieder staune ich über die wunderbaren detailverliebten Zeichnungen. Die Geschichte ist für Kinder wieder sehr spannend aber auch bestimmt etwas traurig. Mir gefallen auch die verschiedenen Charaktere der Tiere und wie sie dargestellt sind. Meine Empfehlung an das wilde Pack! 5 / 5 Sterne http://zsadista.blogspot.de/

 

„Das wilde Pack – schmiedet einen Plan“ ist der zweite Teil der 15-bändigen Kinderbuchreihe rund um eine bunt zusammengewürfelte Tierbande in der Großstadt. Auf rund 120 Seiten, und aufgeteilt in 13 Kapitel, präsentiert Boris Pfeiffer (u.a. „Die drei ??? Kids“, „Kira & Buttermilch“) einen tolle Fortsetzung zum ersten Band und mal wiedereine spannende und fantasievolle Geschichte für junge Leser ab ca. 8 Jahren.

Auch im zweiten Teil sind die bereits aus Teil eins bekannten Tiere mit von der Partie (was mich sehr gefreut hat!), allen voran der mutige Wolf Hamlet und der unglaublich starke Gorilla Barni. Jedes Tier beim Wilden Pack ist einzigartig und hat seine ganz persönlichen Stärken, die der Gruppe weiterhelfen. Selbst diejenigen, die Anfangs noch dachten, sie wären zu nichts zu gebrauchen! Und genau an dieser Stelle vermittelt „Das Wilde Pack“ zwei ganz wichtige Botschaft für junge Leser: Jeder hat seine Stärken und  zusammen in der Gruppe kann man (fast) alles schaffen! Auch hier knüpft Teil zwei nahtlos an Teil eins an.

FAZIT:
Eine tolle Fortsetzung, die dem ersten Teil in Nichts nachsteht! Eine spannende Story, tolle Tiere und wichtige Werte, die ganz nebenbei vermittelt werden: Freundschaft, Zusammenhalt, Selbstvertrauen, Mut und Selbstlosigkeit! Und dazu noch einen kleinen, vielversprechenden Ausblick auf Teil 3! Prima! https://www.lovelybooks.de/

 

Der zweite Band ist eine sehr spannende, manchmal ergreifende und überaus witzige Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und Überwindung von Grenzen. Er ist super geschrieben und die Tiere wachsen einem mit jeder Seite mehr ans Herz! In diesem Band wollen die Tiere zunächst einem, wahrscheinlich an Einsamkeit kranken Tier helfen. Daraus allerdings ergibt sich eine Nacht voller sich überstürzender Ereignisse und Erfahrungen, die zu wahrhaftig neuen Ufern führt! Der zweite Band ist ebenso überzeugend und stark wie der erste und spricht absolut dafür, dass die neue Reihe von André Marx und Boris Pfeiffer das Zeug zum Klassiker hat. Quelle: buch.ch

 

Wir hatten das Buch eigentlich als Geschenk für einen Freund meines Sohnes zum 9. Geburtstag gekauft (der ist Fan des wilden Packs). Dann hab ich es mit meiner Tochter angelesen und sie war so begeistert, dass sie sich zu ihrem 7. Geburtstag jetzt auch gleich mehrere Bände gewünscht hat. Die Geschichte dieses Tier-"Packs" ist absolut spannend geschrieben (auch für Erwachsene)und ist doch nicht (wie leider viele der vorwiegend an Jungen gerichteten Abenteuer-Bücher)nur Action sondern es geht eben auch um Freundschaft, um das Lösen von Konflikten (wenn z.B. nur wenig zu Essen erbeutet wurde, alle Hunger haben, aber der erfolgreiche Jäger meint, das Wenige nur für sich haben zu wollen...). Jedes Tier hat seine Stärken und Schwächen. Mal ein tolles Buch für Jungen UND Mädchen. Wir werden sicher noch mehr davon lesen...;-)
Lesemamma

Serien kranken oft daran, dass auf einen wunderbaren ersten Teil ein flauer zweiter folgt, der dritte Teil gerade noch gut genug ist, um erträglich zu sein ... Nicht bei diesem Buch. Es setzt nahtlos da an, wo der erste Teil aufhörte: Hamlet und sein ungewöhnliches "Rudel" halten zusammen, gegen Menschen, Hunger und allen Widrigkeiten. Beklemmend die Suche nach den Ursprüngen ihres Daseins, rührend die Sorge um ein totkrankes Mitglied des Packs. Auch die bösartige Gier des Zoodirektors und seiner Töchter erhält mehr Tiefe und Hintergrund und wirkt dadurch realistischer. Der Autor hat sehr genau hingesehen, was uns Menschen ausmacht, er hält uns schonungslos den Spiegel vor - ohne Zeigefinger, dafür mit jede Menge Sinn für Humor und Situationskomik, aber eben auch bewegenden Szenen.
Das offene Ende schmerzt. Vor allem deswegen, weil die Fortsetzung erst nächstes Jahr erscheinen wird und die Leseprobe von Teil 3 so ungemein appetiterregend ist. Das sollte aber kein Grund sein, vor dem Kauf dieses Buches zurückzuschrecken. Es ist rundum gelungen und läd zum wieder- und wiederlesen ein. Spätestens, wenn die Fortsetzung kommt.
Shinobia http://www.amazon.de/

 


"Das wilde Pack" kann eine der spannendsten Kinderserien der jüngsten Zeit im Hörspiel-Bereich werden, schreibt Conn in einer Hörspielkritik über "Das Wilde Pack schmiedet einen Plan"http://www.fantasyguide.de/

 

Das Wilde Pack schmiedet einen Plan Rezension von Stefan Haag

Das Wort „Pack“ hat zumindest zwei Bedeutungen. Eine davon ist umgangssprachlicher Natur und lautet „Mieses Pack“ - eine abwertende Bezeichnung für mittelalterliches Gesinde. Die andere stellt eine alternative Bedeutung für das Wort Rudel dar. Keineswegs bedeutet es aber, dass ein Rudel aus wilden Tieren nicht gleichzeitig ein mieses Pack sein kann. Die spannende Kosmos-Serie „Das wilde Pack“ erzählt von einer Zusammenrottung aus verschiedensten Tieren, die in der Stadt zusammenleben und dabei stets auf neue Abenteuer aus sind.

Die teilweise aus dem Zoo entkommenen, teilweise aus ehemaligem Privatbesitz stammenden Tiere haben ein Abkommen getroffen, dass kein Tier das andere fressen darf. Denn schließlich wollen sie im „Paradies“ - einer verlassenen U-Bahnstation mit dem Namen „Paradiesstraße“ - friedlich zusammenleben. Doch wer leben will, muss bekanntlich auch essen. Da man sich nicht gegenseitig ans Leder will, ziehen verschiedene Versorgungstrupps in die Stadt aus, um für alle Tiere Futter zu besorgen. Doch leider kommt es dabei zu Komplikationen. Denn bei einer solchen Aktion laufen Ludwig der Pavian, Hamlet der Wolf, Shiva die Pantherin, Tulpe das Stinktier und Barnabas der Gorilla dem ehemaligen Zoodirektor Müller über den Weg. Dieser hat seiner jüngsten Tochter zu ihrem sechzehnten Geburtstag einen echten Wolfspelz versprochen. Obwohl er langsam an seinem Verstand zu zweifeln beginnt nimmt er die Verfolgung wieder auf.
Dann wird Oskar krank. Niemand weiß was ihm fehlt oder wie man ihm helfen könnte. Da tritt die Schlange Rafina auf den Plan und stellt sowohl eine interessante Theorie auf, wie sie auch einen Erfolg versprechenden Vorschlag macht, wie Oskar wieder gesund werden könnte. Das im Wasser lebende und mit einem Entenschnabel versehene Tier muss herausfinden was er wirklich ist. Der einzige Ort, wo so etwas möglich ist, ist wohl das Museum - und so machen sich die Gefährten auf den gefahrenvollen Weg.

Liebevoll und farbenfroh erzählt, vermag die Geschichte über das Paradies für Wildtiere vor allem jüngere Leser bestimmt zu fesseln. Die aberwitzigen Aktionen, welche die so verschiedenen Tiere zusammen liefern, sind äußerst unterhaltsam. Auch der immer verwirrter agierende Zoodirektor ist ein stetiger Quell neuen Humors. Äußerst amüsant haben die Autoren André Marx und Boris Pfeiffer auch noch eine Schnabeltier-Interpretation der Geschichte von Moses und der Sintflut eingebunden. Einzig und allein der Name des Bandes ist ein kleiner Missgriff, spielt dieser doch (zumindest nach Meinung des Redakteurs) auf einen Plan an, der erst auf den letzten Seiten des Buches entwickelt wird. Trotzdem ist das deutlich auf ein junges Zielpublikum zugeschnittene Werk jedem zu empfehlen, der seinen Kindern ein spannendes, humorvolles und vor allem gewaltfreies Buch zukommen lassen will. Toll gelungen sind auch die Schwarzweiß-Illustrationen, welche die Tiere zwar etwas verniedlicht aber doch realistisch darstellen. Die wenigen vorkommenden Menschen wirken ziemlich karikiert. Hingegen zeigen die Tiere im Rahmen der Erzählung weit menschlichere Züge - sie sind also in diesem Fall „die besseren Menschen“ - obwohl sie genauso wie reale Menschen auch die eine oder andere Charakterschwäche besitzen. Zusätzlich wird noch Wissen über Tiere vermittelt. Insofern kann „Das wilde Pack schmiedet einen Plan“ auf allen Linien überzeugen und ist ohne Einschränkung zu empfehlen.

„Das wilde Pack schmiedet einen Plan“ von André Marx und Boris Pfeiffer ist eine weitere unterhaltsame und spannende Erzählung über eine Tierkommune, die aus den unterschiedlichsten Rassen und Individuen besteht. Spaß ist garantiert, gleichzeitig werden auch noch Wissen und Moralvorstellungen vermittelt. Empfehlenswert.http://www.roterdorn.de/

 

 

Das Wilde Pack schmiedet einen Plan

Rezension von Christine Schlicht
Zoodirektor Müller hat ein Problem: Zum Geburtstag seiner jüngsten Tochter hat er den gewünschten Pelz nicht zur Hand. Seine Lieblingstochter macht ihm die Hölle heiß, doch das Feuer wird durch die Sprinkleranlage des Restaurants erst mal gelöscht. Der Feueralarm ist aber nicht echt. Hamlet und seine Freunde haben ihn ausgelöst, um in der Zwischenzeit, wenn das Restaurant leer ist, die Küche zu plündern. Müller entdeckt sie und den Tieren bleibt nichts als eine überstürzte Flucht.

So kommen sie ohne Essen zurück und es gibt wieder Zoff. Solange die Essensbeschaffung unter Hamlets Führung funktioniert, sind alle für ihn. Doch nun, nach diesem Misserfolg, macht besonders der ohnehin ätzende Pavian Ludwig Stunk.

Dann wird auch noch Schnabeltier Oskar krank, weil er sich für absolut nutzlos und überflüssig hält. Die Tiere sind ratlos. Nur Rafina, die Anakonda weiß, was ihm helfen könnte. Sie ist der Meinung, dass jedes Tier Selbstheilungskräfte besitzt, die im vererbten Wissen ihrer Vorfahren begründet sind. Doch Oskar weiß nicht einmal, was er ist und kann sich so nicht selbst heilen.

Hamlet und Barnabas wollen deshalb mit Oskar in das Naturkundemuseum der Stadt einbrechen, um dort nach Oskars Herkunft zu suchen. Leider hat Zoodirektor Müller in der gleichen Nacht den Plan, wenn er schon keinen lebenden Wolf seines Pelzes entledigen kann, dann doch zumindest einen toten – die Schaustücke des Museums.

Das Museum ist für die Tiere, die Hamlet und Barni begleiten, zunächst sehr unheimlich, doch dann entdecken sie geheimnisvolle rote Knöpfe, die sprechen können, wenn man draufdrückt. Jedes Tier findet sein Gegenstück in dem Museum und erfährt über die sprechenden Knöpfe woher es kommt und was seine natürliche Lebensweise ist. Oskar und Shiva finden eine seltsame Höhle und Oskar ist sofort der Meinung, dass dies seine natürliche Umgebung sei. Doch gerade als der rote Knopf ihm den Namen seiner Art sagen will, müssen sie vor Müller fliehen. Oskar will zwar nicht weg, aber mit dem, was er bereits erfahren hat, wurden in ihm seine Urinstinkte geweckt und er gesundet nahezu sofort.

In ihrer wilden Flucht bleibt den Tieren nur der Weg aufs Dach, doch der scheint eine Sackgasse zu sein, denn rund um das Museum gibt es keine mit einem Sprung erreichbaren Gebäude. Tollkühn stürzt sich Barnabas, der Gorilla auf einen Zementkübel, der an einem Kran hängt und tatsächlich richt der Schwung aus, um auf das Dach einer Kirche zu flüchten. Der zurückschwingende Kübel haut dann auch noch Müller aus den Latschen und die Tiere sind wieder mal gerettet.

In der Kirche finden die Tiere dann Glasfenster, die eine Geschichte erzählen, die Geschichte von Noahs Arche und Hamlet kommt eine grandiose Idee: Er will ein Schiff bauen, um alle Tiere wieder in ihre ursprüngliche Heimat zu bringen. Im Naturkundemuseum hat jeder seine Heimat erkannt.

Das wilde Pack ist fest entschlossen, nachdem Oskar sein Talent zum Geschichtenerzählen entdeckt hat, mit Hamlet das Schiff zu bauen.

Der zweite Band der Reihe „Das wilde Pack“ setzt den ersten Band nahtlos fort und lässt im Spannungsbogen nicht einmal nach. Wieder kommt man nicht von dem Buch los, bis die letzte Seite fertig gelesen ist und dann hat man da nur einen echten Cliffhanger, der den Leser sehnsüchtig nach dem nächsten Band zurück lässt. Perfekt.

Dabei kann das Buch durchaus auch für sich stehen, man muss den ersten Band nicht kennen, um die Geschichte des zweiten Bandes zu verstehen. Und man muss nicht unbedingt die Serie weiterführen, weil dieses Abenteuer – nämlich die Aufgabe, den erkrankten Oskar wieder gesund zu machen – mit der abenteuerlichen Flucht aus dem Museum abgeschlossen ist.

Wäre da nicht dieser kleine Anreiz mit dem Plan der Tiere, sich eine Arche zu bauen. Angestachelt wird man natürlich noch zusätzlich durch die Leseprobe aus dem dritten Band, in der Rafina den anderen Tieren von einem unterirdischen Fluss erzählt. Also: Warten auf den dritten Band, der leider erst im Februar 2008 erscheinen soll. Da wären doch kürzere Zeiträume wünschenswert, Kinder können so nervig sein... und Geduld ist nicht ihre große Stärke. Bei einer Serie für Kinder ist das ein riskant langer Zeitraum.

Dennoch, es wird nicht schwer fallen, wieder in die Serie rein zu kommen, denn sie bleibt im Kopf und ist nebenbei auch lehrreich. Einen besseren Führer durch ein Naturkundemuseum gibt es nicht.

Auch die wieder einmal sehr schönen Zeichnungen von Sebastian Meyer machen das Buch zu einem optischen Genuss. Zwar kennt man die kleinen Bilder der Tiere (Signets) schon aus dem ersten Band, aber die großen Bilder, welche die Geschichte untermalen lassen nichts zu wünschen übrig.

Die Serie hat das Zeug zu einem echten Dauerbrenner im Kinderbuchregal. Zum immer wieder lesen schön. http://fantasyguide.de/l

 


Zurück zur Übersicht



 
  Das Wilde Pack laesst es krachen  
 

Das Wilde Pack lässt es krachen

 
 
Das Wilde Pack braucht einen Kiel für sein großes Schiff der Tiere! In der ganzen Stadt scheint es nur einen einzigen Balken von der benötigten Größe zu geben....

 
 

Boris Pfeiffer
Andre Marx
7,95 EUR [D]
Alter: ab 8
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos)
Erscheinungsdatum:
März 2008 Auflage: 1
Illustrationen: Sebastian Meyer
ISBN:
978-3-440-11255-7
Art.-Nr.: 11255

 
 

Boris Pfeiffers Bücher gibt es in jeder gut sortierten Buchhandlung und bei den Internetbuchhändlern zu kaufen.

 
  Das Wilde Pack und der geheime Fluss  
 

Das Wilde Pack und der geheime Fluss

 
 
Das Wilde Pack will unbedingt herausfinden, wie die Menschen ihre Schiffe bauen. Schwer genug für die Tiere, die sich unerkannt durch die Stadt bewegen müssen....

 
  Boris Pfeiffer
Andre Marx
Sprache: Deutsch
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos)
Erscheinungsdatum:
März 2008
7,95 EUR [D]
Alter: ab 8
Illustrationen: Sebastian Meyer
ISBN:
978-3-440-11254-0
Art.-Nr.: 11254
 
 

Boris Pfeiffers Bücher gibt es in jeder gut sortierten Buchhandlung und bei den Internetbuchhändlern zu kaufen.

 
  Das Wilde Pack in geheimer Mission  
 

Das Wilde Pack in geheimer Mission

 
 
Der 7. Band von André und mir beginnt im tiefen Winter. Das Wilde Pack braucht dringend Futter, aber außer den Vögeln kann kein Tier aus dem Versteck, weil sie alle Spuren im Schnee hinterlassen würden....

 
  Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe
127 Seiten
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos)
Erscheinungsdatum:
Februar 2009
Auflage: 1
Illustrationen: Sebastian Meyer
ISBN-10:3440115836
ISBN-13:
978-3440115831
 
 

Boris Pfeiffers Bücher gibt es in jeder gut sortierten Buchhandlung und bei den Internetbuchhändlern zu kaufen.

 
Impressum