Theater
         
 

Anfangs wollt ich fast verzagen

Eine Koproduktion des KJT und der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf

Ein theatraler Liederabend für alle Generationen (ab 8 Jahren) Mit Liedern von Robert Schumann und Gedichten von Heinrich Heine Libretto: Boris Pfeiffer Die 10jährige Jenny ist durcheinander und tieftraurig – ihre Familie zieht um. Niemand versteht, dass sie viel lieber in der alten Wohnung bleiben möchte….. Sie flüchtet auf den Dachboden. Da tauchen plötzlich zwei Geister auf, die Sängerin und der Pianist...

Anfangs wollt ich fast verzagen

Foto: Sonja Rothweiler

Kultur in Düsseldorf

Wenn Heine wie "Moppelkotze" klingt

Schumannlieder treffen Hip-Hop-Tanz: Zwei Premieren begeistern das Publikum beim 30. Geburtstag des Kinderund Jugendtheaters.

Düsseldorf. Ganz im Zeichen des romantischen Dream-Teams Schumann und Heine steht der theatralische Liederabend mit dem Titel "Anfangs wollt ich fast verzagen". Am Samstag bei der doppelten Premiere zum 30. Geburtstag des Kinderund Jugendtheaters geht er in einer ersten Koproduktion mit der Robert-Schumann-Hochschule unter der Regie von Rene Schubert über die Bühne.

Mit dem Berliner Autor Boris Pfeiffer machte das KJT einen Glücksgriff. Gekonnt bringt er den Kindern die beiden mit Düsseldorf verbundenen Künstler im Jahr ihres 150. Todestages näher. Schmerz, Trauer und Sehnsüchte packt Pfeiffer in sein Libretto, von dem sich die jungen Zuschauer verzückt in eine besondere Träumerei entführen lassen.

Da ist die zehnjährige Jenny (Monika Maria Kocher) todunglücklich darüber, dass ihre Familie umzieht und weder Vater (Alexander Steindorf) noch Mutter (Valerie von Scheel) hören mögen, dass sie nicht weg will, aus ihrem geliebten Heim.

Auf dem Dachboden trifft sie zwei fossile Musikgeister, die ihren einzigen Konzertgast mit herzzerreißenden Schumannliedern die Seele trösten, während Mutter und Vater im lauten Stress ihre Gefühle tief verpacken. Was zunächst wie "Moppelkotze" in Jennys Ohren klingt, wird langsam richtig cool.

Mit Musik und zarten Worten zaubern die Geister die tief versteckten Gefühle hervor. Am Ende gibt es einen runden Abschied zu dritt und in Heine-Manier "sprießen aus den Tränen viel blühende Blumen hervor". Regisseur Schubert trifft mit poetischen Momenten und der richtigen Portion Witz den Ton, wobei er mit den Musikgeistern der Robert-Schumann-Hochschule, Klaus-Lothar Peters und Christina Mueskens, musikalische Begleiter hat, die die kindgerechte Gratwanderung zwischen Romantik-Schnulze und Kunstgenuss meistern.

Westdeutsche Zeitung, 22.05.06
Sabine Lathe-Brehl


Hier einige Videoausschnitte aus "Anfangs wollt ich fast verzagen", die mir Stefan Fischer-Fels und Kirstin Hess, die Leiter des Jungen Schauspielhauses Düsseldorf, eben geschickt haben. Viel Freude beim Reinsehen und Anhören ...


Anfangs wollt ich fast verzagen 2

Anfangs wollt ich fast verzagen 3

Anfangs wollt ich fast verzagen 4
Fotos: Sonja Rothweiler

Das Stück ist zu beziehen bei: Kiepenheuer Bühnenvertrieb

http://www.kiepenheuer-medien.de/data/kiepenheuer_buehnenvertriebs_gmbh/756692881/kiepenheuershow

 

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