Theater
         
 

Anton macht's klar

Eine Gangsterkomödie über Geld, über Kinder auf Rollen, ein paar coole Mädchen und einen liebenswerten Angeber. frei nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Milena Baisch | Bühnenfassung von Boris Pfeiffer | unter Mitarbeit von Rüdiger Wandel | mit Liedtexten von Volker Ludwig, Kaspar Föhres und Caspar Hachfeld

 

Anton ist in der Fünften. Er hat eine blühende Fantasie, manchmal eine ganz schön große Klappe und oft gute Ideen. Nur Heelys hat er keine – und das wurmt ihn. Denn alle in der Klasse haben diese schnellen Superrollschuhe! Von seinen Eltern aber bekommt er das Geld dafür nicht, schließlich ist gerade erst die Waschmaschine kaputt gegangen und sie sind pleite. Was tun? Vielleicht sollte er Stuntman werden oder Bankräuber? Ideen hat Anton genug. Doch ganz so einfach ist das mit dem Geld beschaffen nicht. Von Versuch zu Versuch begreift Anton, wie stark Geld das Leben beeinflusst, besonders wenn es fehlt. www.grips-theater.de

 

 

Pressestimmen

 

Märkische Oderzeitung,
Inga Dreyer, 19.01.2018 Das Stück von Boris Pfeiffer und Rüdiger Wandel nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Milena Baisch schafft den Spagat: Es nimmt die Sorgen von Anton ernst, aber zeigt auch die Perspektive der Eltern. Regisseur Rüdiger Wandel inszeniert schnell, emotional, mit Slapstick und vielen Liedern (Musik: Kaspar Föhres und Caspar Hachfeld). Gezeigt wird eine überspitzte Realität mit stilisierten Charakteren: der reiche Klassenkamerad Ralle (David Brizzi), der entspannte Klassenlehrer (Christian Giese). [...]Sehr schön sind die Nebenrollen, die mit Witz ihre Weisheit präsentieren: die berlinernde Späti-Verkäuferin Frau Saltzer (Katja Hiller) oder Handwerker Ralle (David Brizzi), der gerne ein Zitat von Karl Marx einstreut.

 

Neues Deutschland,
Christian Baron, 20.01.2018 »Anton macht’s klar«: Wie das Kinder- und Jugendtheater »Grips« tut, was das Erwachsenenschauspiel unterlässt. [...] Im ersten der vielen Songs, für die Volker Ludwig die Texte geschrieben hat, singen die Kinder: »Wer nicht in ist, wird gedisst, / bis er sich vor Scham verpisst. / Meine grüne Plastikjacke, / gestern super, heute kacke. / Und die pinken Jeans von dir / stinken nach Hartz vier. [...] «Regisseur Rüdiger Wandel setzt auf kurze Szenen, um die von Boris Pfeiffer in pointierte Dialoge gefassten Romansequenzen auf die behutsam gestaltete Bühne von Mathias Fischer-Dieskau zu bringen. [...] Da wechselt die Szenerie von der Küche zum Schulhof, vom Kiosk zur Straße und vom Hobbykeller zum Spielplatz. Das Ensemble kann durch solche Ortswechsel den Figuren eine Tiefe verleihen, wie sie in Kinderstücken gar nicht so leicht herzustellen ist.

 

Berliner Morgenpost,
Georg Kasch, 20.01.2018 "Anton macht's klar" ist ein wunderbares Jugendbuch von Milena Baisch über einen Fünftklässler, der dazugehören will, deshalb Mist baut und das am Ende einsieht. Aus der lässigen Icherzählung wird in der Grips-Fassung von Boris Pfeiffer ein Mutmach-Musical [...] Patrik Ciesliks Anton ist ein zwischen Möchtegern-Coolness und ängstlicher Verschlossenheit pendelnder Junge, den seine Notlügen und ungelösten Probleme anfressen. [...] David Brizzi gelingt der Spagat, Antons Markenfuzzi-Freund Max sympathisch zu zeichnen und den Familien-Retter Ralle so als Kumpeltyp anzulegen, dass man ihm nicht mal die etwas dick aufgetragenen Marx-Verweise übelnimmt. [...] Die Botschaft ist eh klar: Geld allein macht nicht glücklich. Auch toll: Amelie Köder, Nina Reithmeier, Katja Hiller und Christian Giese. [...] An E-Gitarre und Klavier verleihen Thilo Brandt und Bettina Koch den Songs von Kaspar Föhres und Caspar Hachfeld einen coolen Drive.

 

Der Tagesspiegel,
Patrick Wildermann, 21.01.2018 Die Geschichte ist natürlich wie gemacht für das Grips: sozialkritisch, witzig, up to date mit ernstem gesellschaftlichen Hintergrund. [...] Zum Sound der Live-Musiker Bettina Koch (Piano) und Thilo Brandt (E-Gitarre), die sich mit Grips-typischer Verve auf die von Voler Ludwig, Kaspar Föhres und Caspar Hachfeld geschriebenen Songs stürzen, erzählt Regisseur Rüdiger Wandel eine im besten Sinne unspektakuläre Läuterungsgeschichte. [...] Die Bühne von Mathias Fische-Dieskau kommt mit ein paar wenigen verschiebaren Elementen aus, die Dialoge sind genauso eingängig und pointiert wie die Liedtexte. Und das Ensemble feiert eine Leistung.

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  One Night Stand  
 

One Night Stand

 
  Art muss allein in den 1. Mai tanzen. Und er tanzt wild und kifft und trinkt und weiß am nächsten Morgen nicht mehr, wie es passieren konnte...  
  Broschiert: 256 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag;
Auflage: 1 (Februar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3473583405
ISBN-13:
978-3473583409
Altersempfehlung: ab 13 Jahre
 
 

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